So viel Geld sparst du 2023 beim Kauf eines Elektroautos!
Diese Fahrzeuge werden gefördert
Grundsätzlich gibt’s Förderungen für Fahrzeuge mit folgenden Kriterien
- es muss neu sein
- seine elektrische Reichweite muss mindestens 60 Kilometer betragen
- sein Brutto-Listenpreis (Basismodell ohne Sonderausstattung) darf 60.000 Euro nicht überschreiten
- Fahrzeuge mit Tageszulassungen und „Funktionsfahrzeuge“ (beispielsweise Vorführwagen) dürfen einen Zeitraum von maximal 12 Monaten zwischen Erstzulassung und aktuellem Zulassungsdatum aufweisen
- bei geleasten Fahrzeugen musst Du eine Depotzahlung bzw. eine Vorauszahlung vor Antragstellung leisten (Detaillierte Infos hier) und es (unabhängig von der Leasingvertragsdauer) 4 Jahre behalten
Zu den förderungsfähigen Modellen zählen Fahrzeuge M1 bzw. N1 (zur Personen- bzw. Güterbeförderung)
- mit rein batterieelektrischem Antrieb (BEV)
- mit Plug-in-Hybrid-Antrieb (PHEV, ausgenommen Diesel)
- mit Brennstoffzelle (FCEV)
- mit Range Extender bzw. Reichweitenverlängerer (REX bzw. REEV, ausgenommen solche mit Diesel)
sowie Elektro-Mopeds und -Motorräder (L1e, L3e) und Elektro-Leichtfahrzeuge (L2e, L5e, L6e, L7e).
Das ist bei der Förderung von Ladeinfrastruktur zu beachten
Die Voraussetzungen dafür, dass Du eine Förderung für Ladeinfrastruktur erhältst, sind:
- Wallbox und intelligente Ladekabel müssen einen Kommunikationsstandards OCPP oder Modbus haben
- Wallboxen müssen von einem konzessionierten Elektrofachbetrieb installiert und bei ≥ 3,6 kVA beim Netzbetreiber gemeldet werden
- bei einer Gemeinschaftsanlage muss die Anlage über ein Lastmanagement verfügen
Gefördert werden:
- das Gerät (Wallbox oder kommunikationsfähige intelligente Ladekabel)
- bei unmittelbar mit dem Stromnetz verbundenen Wallboxen die Installationskosten
- bei Gemeinschaftsanlagen die Errichtung der Basisinfrastruktur in Zusammenhang mit einer förderbaren Ladestation
Wichtig zu wissen:
- Ladeinfrastruktur, die beim Lieferumgang des Fahrzeugs dabei ist, wird nicht gefördert.
- Der Förderantrag für Ladeinfrastruktur kann im Zuge des E-PKW-Kaufs oder separat gestellt werden.
Wann erhalte ich eine Förderung?
Du erhältst dann eine Förderung, wenn dir der Händler beim Kauf Deines Fahrzeuges einen E-Mobilitätsbonus gewährt. Und zwar in der Höhe von
- 2.000 € bei Elektro- und Brennstoffzellenfahrzeugen
- 1.250 € bei Plug-in-Hybridfahrzeugen, Range Extender bzw. Reichweitenverlängerer
- 500 € bei E-Motorrädern (L3e)
- 350 € bei E-Mopeds (L1e)
Wichtig zu wissen:
- Dieser E-Mobilitätsbonus muss auf der Fahrzeugrechnung ausgewiesen werden.
- Leichtfahrzeuge brauchen keine Gewährung
Soviel Geld kannst du sparen
Die Höhe des Förderbetrags ist mit 50 % der Anschaffungskosten limitiert. Bei einer niedrigen Investition kann es daher vorkommen, dass die nachstehend angeführten Pauschalbeträge geringer ausfallen.
Die Förderung für Fahrzeuge beträgt:
- 3.000 € für Pkw mit reinem Elektro- oder Brennstoffzellenantrieb
- 1.300 € für Leichtfahrzeuge
- 1.250 € für Fahrzeuge mit Plug-in-Hybrid, Range Extender bzw. Reichweitenverlängerer
- 1.400 € für E Motorrad (L3e > 11 kW)
700 € für E Leichtmotorrad (L3e ≤ 11 kW)
450 € für E Moped (L1e)
Die Förderung für E-Ladeinfrastruktur beträgt:
- 600 € für kommunikationsfähiges intelligentes Ladekabel
- 600 € für kommunikationsfähige Wallbox in einem Ein-/Zweifamilienhaus
- 900 € für kommunikationsfähige Wallbox als Einzelanlage in einem Mehrparteienhaus
- 1.800 € für kommunikationsfähige Ladestation mit Lastmanagement als Teil einer Gemeinschaftsanlage in einem Mehrparteienhaus